Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in den Gemeinden und Ortschaften des Landkreises Mansfeld-Südharz

Stadtrat der Stadt Arnstein:

1. Monique Mosig – zusätzlich für den Ortschaftsrat Sandersleben 2. Gerald Wahrlich – zusätzlich für den Ortschaftsrat Wiederstedt 3. Steve Daditsch – zusätzlich für den Ortschaftsrat Stangerode 4. Peter Maletz – zusätzlich für den Ortschaftsrat Greifenhagen

Stadtrat der Stadt Gerbstedt

1. Simone Reihl 2. Karsten Scheffler 3. Ines Wohlsein 4. Stefan Krafczyk – zusätzlich für den Ortschaftsrat Heiligenthal 5. René Sauder – zusätzlich für den Ortschaftsrat Heiligenthal

Verbandsgemeinde Goldene Aue

1. Helmut Pastrik 2. Martin Walter

Stadtrat der Stadt Hettstedt

1. Jürgen Lautenfeld 2. Frank Nestler – zusätzlich für den Ortschaftsrat Meisberg/Ritterode 3. Hans-Jörg Meyer 4. Veit Rothe 5. Dana Zimmer 6. Claudia Volkmann 7. Daniel Bachran 8. Dirk Ermisch 9. Anni Beberstedt – zusätzlich für den Ortschaftsrat Walbeck 10. Heiko Hartick 11. Gerhard Koch 12. Andreas Kleinke 13. David Ludwig – zusätzlich für den Ortschaftsrat Walbeck 14. Jan Putzas 15. Claudia Neumann 16. Günther Richter 17. Andreas Roß 18. Ilka Ceglarek

zusätzlich Ortschaftsrat Walbeck 1. Mario Adlich

Stadtrat der Einheitsgemeinde Stadt Mansfeld

im Wahlbereich 1 – Mansfeld 1. Ralf Müller 2. Jana Franke
3. Stefan Kellner 4. Rene Büchner im Wahlbereich 2 – Biesenrode, Vatterode, Großörner 1. Anke Ulrich 2. Yves Märker
3. Roger Weiland 4. Silvio Jacob
5. Ines Weidling 6. Silva Neduck 7. Jenny Sander 8. Kay Böttcher 9. Sven Höppner 10. Mario Henze im Wahlbereich 3 – alle übrigen Orte der Einheitsgemeinde    1. Michael Sommer 2. Lieven Müller 3. Karin Scharwey 4. Christian Conrad 5. Stev Schulze 6. Tom Gabriel 7. Holger Polte 8. Annerose Kendziora
9. Kerstin Röhrig

Ortschaftsrat Annarode 1. Michaela Heilek 2. Michael Sommer Ortschaftsrat Braunschwende 1. Holger Polte Ortschaftsrat Friesdorf 1. Karin Scharwey 2. Kerstin Röhrig
3. Annerose Kendziora 4. Peter Fischer-Blessin Ortschaftsrat Gorenzen 1. Christian Conrad 2. Bettina Spengler
3. Klaus Kirschner 4. Dirk Neander 5. Mario Schönleben 6. Sabine Kriege Ortschaftsrat Großörner   1. Yves Märker 2. Roger Weiland
3. Anke Ulrich 4. Silvio Jacob
5. Silva Neduck 6. Jenny Sander 7. Sandra Bergner 8. Sven Höppner 9. Mario Henze Ortschaftsrat Mansfeld 1. Ralf Müller 2. Jana Franke
3. Stefan Kellner 4. René Büchner

Verbandsgemeinderat Mansfelder Grund – Helbra

Wahlbereich 1 – Klostermansfeld und Benndorf 1. Jens Greulich – zusätzlich für Gemeinderat Klostermansfeld 2. Bodo Storbeck – zusätzlich für Gemeinderat Benndorf 3. Stephan Strauß – zusätzlich für Gemeinderat Klostermansfeld Wahlbereich 2 – Helbra 1. Diana Keller – zusätzlich für den Gemeinderat Helbra Wahlbereich 3 – Ahlsdorf, Hergisdorf 1. Ursula Weißenborn – zusätzlich für den Gemeinderat Hergisdorf Wahlbereich 4 – Blankenheim, Bornstedt, Wimmelburg 1. Michael Ahlig 2. Mathias Mohr 3. Steffen Zwanzig – zusätzlich für den Gemeinderat Blankenheim

Stadtrat der Stadt Lutherstadt Eisleben

1. Viola Storde 2. Bettina Hellfayer 3. Mario Friesel 4. Ingrid Brahmann
5. Henry Fink 6. Harald Henschel

Stadt Sangerhausen

Ortschaftsrat Grillenberg          1. Andreas Sonntag Ortschaftsrat Wippra 1. Ray Rockmann 2. Silke Seifert

Gemeinde Seegebiet Mansfelder Landkreis

1. Rainer Michaelis – zusätzlich für den Ortschaftsrat Wansleben a.S. 2. Marcel Senz – zusätzlich für den Ortschaftsrat Seeburg 3. Ralf Leberecht – zusätzlich für den Ortschaftsrat Aseleben

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 im Landkreis Mansfeld-Südharz

Während des Parteitages Anfang Februar 2019 wurden die Kandidaten, die sich für die Kommunalwahl auf Kreis- und Gemeindeebene zur Wahl stellen, bestätigt. Die Freien Bürger Mitteldeutschland treten, wie schon in der Vergangenheit, mit offenen Listen an. Das heißt, dass Frauen und Männer, die sich in der Kommunalpolitik einbringen möchten, kein Parteimitglied sein müssen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Kandidaten vor, geordnet nach den Wahlbereichen.

Für die Wahl zum Kreistag des Landkreises Mansfeld-Südharz treten an:

Im Wahlbereich 1 – Sangerhausen
1. Silke Seifert (Wippra) 2. Ernst-Hubert Axthelm (Sangerhausen) 3. Gesine Liesong (Sangerhausen) 4. André Reick (Sangerhausen) 5. Käthe Milus (Sangerhausen) 6. Raik Polster (Sangerhausen) 7. Inge Windolph (Sangerhausen) 8. Ralph-Uwe Kujawski (Sangerhausen) 9. Andreas Sonntag (Grillenberg) 10. Thomas Gerdewitz (Sangerhausen) 11. Ringo Siebert (Sangerhausen) 12. Siegbert Grießer (Sangerhausen) 13. Christian Maletz (Wippra

Im Wahlbereich 2 – Verbandsgemeinde Goldene Aue, Stadt Allstedt, Gemeinde Südharz

1. Hagen Böttger (Sotterhausen) 2. Peter Franz (Allstedt)
3. Rosemarie Osterloh (Wallhausen) 4. Reinhard Beck (Allstedt) 5. Steffen Bunzel (Holdenstedt) 6. Daniel Rein (Allstedt)
7. Claudia Renner (Edersleben) 8. Ute Heineck (Allstedt)

Im Wahlbereich 3 – Lutherstadt Eisleben

1. Viola Storde (Eisleben) 2. Bettina Hellfayer (Eisleben)
3. Lars Jennert (Hedersleben) 4. Mario Friesel (Eisleben) 5. Ingrid Brahmann (Eisleben) 6. Henry Fink (Eisleben)
7. Harald Henschel (Eisleben)

Im Wahlbereich 4 -Seegebiet Mansfelder Land, Stadt Gerbstedt, Verbandsgemeinde Mansfelder Grund – Helbra 

1. Michael Ahlig (Bornstedt 2. Silvio Jacob (Großörner) 3. Mike Mosig (Sandersleben) 4. Steffen Zwanzig (Blankenheim) 5. Jens Greulich (Klostermansfeld) 6. Diana Keller (Helbra) 7. Bernd Hartwig (Pfeiffhausen) 8. Rainer Michaelis (Wansleben a.S.) 9. Ines Wohlsein (Augsdorf) 10. Stephan Strauß (Klostermansfeld) 11. Simone Reihl (Zabenstedt) 12. Marcel Senz (Seeburg) 13. Bodo Storbeck (Benndorf)

Im Wahlbereich 5 – die Städte Arnstein, Hettstedt, Mansfeld
1. Andreas Koch (Großörner) 2. Monique Mosig Sandersleben) 3. Gerald Wahrlich (Wiederstedt) 4. Dana Zimmer (Hettstedt) 5. Dirk Fuhlert (Hettstedt) 6. Claudia Volkmann (Hettstedt) 7. Jan Putzas (Hettstedt) 8. Ines Keller (Hettstedt) 9. Anke Ulrich (Großörner) 10. Marcus Heilek (Annarode) 11. Harald Detto (Sandersleben) 12. Nina Stähle (Sandersleben) 13. Günter Kubs (Ulzigerode)

Glyphosa(a)t des Bösen – Gedanken zum Umweltschutz

Am 04.03.2019 titelte die Mitteldeutsche Zeitung in der Rubrik „in Kürze“ auf Seite 6 den folgenden kleinen Informationsartikel:

Bund setzt auf Glyphosat

BERLIN/DPA Der Ausstieg aus dem umstrittenen Unkrautgift Glyphosat ist Ziel der Bundesregierung. Dennoch hat die zuständige Behörde einem glyphosathaltigen Mittel eine bis Ende des Jahres befristete neue Zulassung erteilt. Insgesamt wurden laut Bundesamt für Verbraucherschutz 18 Pflanzenschutzmittel befristet bis 31. Dezember zugelassen, meist sind es neue. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Ein Mitglied der FBM fragte neulich: „Sind wir eigentlich auch gegen Glyphosat?“ „Natürlich“, kam postwendend die Antwort, „es hat sich nur noch niemand mit dem Thema schriftlich auseinandergesetzt.“

Bis vor einigen Jahren war der Begriff „Glyphosat“ die Bezeichnung für irgendeine Chemikalie, versteckt hinter dem Namen „RoundUp“, der meist auf grünen oder weißen Literflaschen prangte und von einem oder mehreren grünen Blättern oder einer grünen Wiese geziert wurde. Dass es sich dabei um ein Pestizid handelte, war nur denjenigen bewusst, die sich ‚RoundUp‘ im Baumarkt kauften, um damit ihre Gehwege vor dem Haus unkrautfrei zu halten. Irgendwann sickerte durch, dass es sich um eines der gefährlichsten Pflanzenschutzmittel handelt, die es weltweit im freien Handel zu kaufen gibt. Vom Verdacht der Krebserregung war plötzlich die Rede, von chemischen Analysen und Gutachten, die voller Warnhinweise für die menschliche und tierische Gesundheit waren. In Auftrag gegeben und vorgestellt von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen.

Es dauerte jedoch nicht lange und der große, weltweit agierende Bayer-Konzern wischte alle Warnungen und Rufe nach Verbannung des Mittels, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit krebserregend sein sollte, vom Tisch. Natürlich mit einen Gegengutachten, das dem Verkaufsmagneten Glyphosat, alias RoundUp quasi eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellte. Von der hohen Wahrscheinlichkeit der Krebserregung war keine Rede mehr, lediglich von einem Verdacht. Nun kam diese ‚Schwarzmalerei‘ des Produktes genau zu dem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit, als der Bayer-Konzern 2017 die amerikanische Firma Monsanto (den Erfinder des Pestizids und weiterer Risikotechnologien) einkaufte. Spekulationen und Rufe nach Neid wurden laut.

Gutachten folgten Gegengutachten folgten Gegengutachten. Böse Zungen könnten nun etwas zynisch behaupten, diese von der Bayer AG in Auftrag gegebenen Gutachten wurden vehement verteidigt und offenbar bei Kaffee und Kuchen aus rein biologischem, ergo glyphosatfreiem Anbau mit Staatssekretären und Ministern diskutiert. Denn urplötzlich machte man in Berlin eine 180°-Wende, was den Verdacht auf die Gefährlichkeit des Pflanzenschutzmittels anging. Eine eindeutige gesundheitliche Gefährdung sei durch den Verzehr von Lebensmitteln, welche während der Wachstumsphase mit Glyphosat behandelt wurden, nicht zu erkennen. Dies belegen immerhin die Gutachten eines Chemie-Riesen.

Die beruhigenden Worte konnten jedoch nicht jeden Politiker in Berlin überzeugen. Empfehlungen wurden ausgesprochen über ein Abstimmungsverhalten in Brüssel, bezüglich des weiteren großflächigen Einsatzes in der Landwirtschaft, Verhaltensweisen an Hobbygärtner herausgegeben, an die Vernunft von Landwirtschaftsbetrieben appelliert. Die Gespräche hierzu waren noch im Gange, als der damalige zuständige geschäftsführende Agrarminister und CSU-Abgeordnete heimlich den Brüssler Vertreter im Ministerrat anwies, für Deutschland die Zustimmung zur Weiternutzung abzugeben, entgegen der Empfehlung der Bundesregierung und somit Glyphosat für weitere 5 Jahre (Anmerkung: Verlängerung auf EU-Ebene gilt bis 2023, Mitgliedsstaaten können aber Glyphosat eher verbieten) offiziell auf den Feldern unserer Lebensmittel zum Einsatz kommen darf. Die Begründung dieses einzelnen Mannes: Ein Gremium der WHO kam gemeinsam mit anderen Bewertungsbehörden aus EU, Kanada und den USA zu dem Ergebnis, dass „nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Glyphosat kein gesundheitliches Risiko für den Menschen zu erwarten sei.“ Dieser Aussage schloss sich ein weiteres WHO-Sachverständigengremium an. Demnach seien „die über die Nahrung aufgenommenen Rückstände von Glyphosat beim Menschen wahrscheinlich nicht genotoxisch und nicht kanzerogen.“

Weitere Diskussionen unter Zweiflern, dass eine Wahrscheinlich doch schon ausreichen sollte, um Umwelt und Verbraucher zu schützen, wurden im Keim erstickt oder ausgesessen. Irgendwann war es auch die Presse müde, von immer neuen Gutachten zu berichten, oder vielleicht hat man auch den Überblick verloren. Jedoch war mit der eigenmächtigen Zusage des ehemaligen CSU-Ministers für die Weiternutzung des Pflanzenschutzmittels die Kuh zwar nicht vom Eis geholt, aber definitiv eingebrochen und stand nun mindestens bis zu den Knöcheln im Glyphosat-Schlamm.

Und wie zum Hohn all der Zweifler erlaubt die zuständige Bundesbehörde nun den Einsatz von weiteren neuen 18, darunter glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln. Aber nur bis zum Ende des Jahres. Wahrscheinlich vorsorglich.

Neuwahl des Kreisvorstandes

Während des Kreisparteitages Ende September 2018 wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt.

Alte und neue Vorsitzende ist Silke Seifert aus Wippra.

Insgesamt wurden 3 Stellvertreter gewählt; Hans-Jörg Meyer aus Hettstedt, Bettina Hellfayer aus Eisleben und Monique Mosig aus Sandersleben.

Als Kreisschatzmeisterin wurde Viola Storde aus Eisleben im Amt bestätigt.

Als Beisitzer wurden in den Kreisvorstand berufen: André Ulrich aus Hettstedt, Steffen Zwanzig aus Blankenheim, Ulrich Horst aus Aseleben, Mike Mosig aus Sandersleben, Dana Zimmer aus Hettstedt, Yves Märker aus Mansfeld, Peter Franz aus Allstedt, Anke Ulrich aus Mansfeld, Jens Greulich aus Klostermansfeld, Andreas Kleinke aus Hettstedt, Roger Weiland aus Mansfeld, Ines Keller aus Hettstedt und Michael Ahlig aus Bornstedt.

Neuwahl des Landesvorstandes

Während des Landesparteitages der Freien Bürger Mitteldeutschland, welcher Anfang 2019 stattfand, wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Weiterhin an der Spitze der FBM steht Andreas Koch, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Mansfeld.

Die beiden Stellvertreter des Landesvorsitzenden sind Jens Greulich aus Klostermansfeld und Silke Seifert aus Wippra, einem Ortsteil der Stadt Sangerhausen.

Als Landesschatzmeister wurde ebenfalls wiedergewählt Rainer Bittmann aus Sandersleben.

Als Generalsekretärin wurde Dana Zimmer aus Hettstedt
neu in den Landesvorstand gewählt.

Als Beisitzer wurden Monique Mosig aus Sandersleben, Hagen Böttger aus Sotterhausen und Viola Storde aus Eisleben berufen.

Ein Frohes Weihnachtsfest!

Liebe Mitglieder und Sympathisanten,

nur noch wenige Tage, dann feiern wir ein friedvolles Weihnachtsfest. Es ist eine Zeit des Innehaltens, wir lassen das vergangene Jahr Revue passieren.

Für uns Freie Bürger Mitteldeutschland war es ein sehr erfolgreiches Jahr 2018. Unsere Arbeit in den verschiedenen Gremien in unserem Landkreis fand Beachtung. In Lutherstadt Eisleben wurde ein weiterer Ortsverband gegründet und im Mansfelder und im Hettstedter Rathaus wurden mit Andreas Koch und Dirk Fuhlert zwei unserer Mitglieder in das höchste Amt einer Stadt gewählt. Darauf sind wir natürlich besonders stolz.

Für die kommenden Feiertage wünschen wir Ihnen und Ihren Familien Besinnlichkeit und Harmonie sowie alles Gute, Erfolg und Glück für das kommende Jahr 2019. Bleiben Sie gesund!

Ihre Freie Bürger Mitteldeutschland

Ortsverband Eisleben und Umgebung gegründet

Am 7. November trafen sich insgesamt 6 Mitglieder und gründeten den Ortsverband unter Leitung von Frau Viola Storde.

Weitere Mitglieder sind: Steffen Zwanzig (Stellvertreter), Bettina Hellfayer (Beisitzer), Ulrich Horst, Michael Ahlig, Mario Friesel.

Der Ortsverband wird sich künftig mit den kommunalpolitischen Belangen der Bereiche Eisleben, Seegebiet Mansfelder Land und Mansfelder Grund – Helbra befassen und hierzu die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Gremien vertreten.

Der Ortsverband wird sich zunächst regelmäßig unmittelbar vor den Eisleber Stadtratssitzungen treffen, voraussichtlich immer 18 Uhr im Mansfelder Hof. Interessierte Bürger und Sympathisanten sind hierzu jederzeit herzlich willkommen.

Wir informieren zum Thema „Maut auf deutschen Autobahnen“

Die fast unendliche Geschichte eines geheimen Schiedsverfahrens in München 

Es war einmal Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD), ein Daimler-Vorstand Klaus Mangold und ein Telekom-Vorstand Josef Brauer. Die trafen sich am 20. September 2002 in Berlin und feierten wenige Tage vor der Bundestagswahl die Vertragsunterzeichnung für die Lkw-Maut. Es wurde mit Champagner angestoßen, gelächelt und die deutsche Ingenieurskunst gelobt. Schließlich sollte ab dem 31. August 2003 die Lkw-Maut über ein satellitengestütztes Erfassungssystem bundesweit auf allen Autobahnen erhoben werden.

Nach dem Start der Lkw-Maut in Deutschland wurden zwar Beträge in Milliardenhöhe erzielt, aber gleichzeitig gab es innerhalb der öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen dem Bund und dem privaten Mautbetreiber etlichen Streit wegen eines um 16 Monaten verspäteten Starttermins
1. Januar 2005 mit eingeschränkter Funktion und nicht nachvollziehbarer Vergütungsforderungen. Während der Bund vom Mautbetreiber (Toll Collect GmbH) Schadensersatz von etwa sieben Milliarden Euro wegen entgangener Einnahmen geltend machte, verklagte der private Mautbetreiber wiederum den Bund hinsichtlich zusätzlicher Vergütungen und gestiegener Betriebskosten.
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Wir informieren zum Thema „Staatliche Parteienfinanzierung“

Blitzzuschlag – Obergrenze für staatliche Parteifinanzierung im Eilverfahren angehoben

Rechtzeitig mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft hat der Bundestag in rekordverdächtiger Weise am Freitag den 15.Juni mehrheitlich ein Gesetz zur Änderung des Parteiengesetzes beschlossen. Auf Initiative der Unionsfraktionen und der SPD-Fraktion im Bundestag wurde am 5. Juni ein Gesetzentwurf auf dem Weg gebracht, mit dem das Gesamtvolumen staatlicher Mittel zur Parteifinanzierung ab dem kommenden Verteilungsjahr 2019 (mit rückwirkende Verrechnung für 2018) auf 190 Mio. Euro angehoben werden soll. Für die Festsetzung in diesem Jahr (Verrechnung für 2018) steigt die Obergrenze für die Parteifinanzierung aufgrund des vom statistischen Bundesamt im vergangenen Jahr festgestellten Preisindex auf rund 165,36 Millionen Euro.

Mit Anhebung der Obergrenze wurden auch die Staatsleistungen für Wahlkreisbewerber nach dem Bundeswahlgesetz und für politische Vereinigungen nach dem Europawahlgesetz angehoben und an die künftigen Anhebungen der Höhe der Parteienfinanzierung gekoppelt. „Wir informieren zum Thema „Staatliche Parteienfinanzierung““ weiterlesen